Diese außergewöhnliche Lithografie von Claude Garache (1929-2023) mit dem Titel Sans titre stammt aus dem historischen Folio Hommage a Aime et Marguerite Maeght, Derriere le Miroir, Nr. 250, 1982. Diese von der Galerie Maeght S.A., Paris, herausgegebene und von der lImprimerie moderne du Lion, Paris, gedruckte Komposition verkörpert Garaches charakteristische Konzentration auf die menschliche Form - destilliert, sinnlich und monumental in ihrer Einfachheit. Das in einer raffinierten Palette ausgeführte Werk zeigt seine Meisterschaft in der Beherrschung von Kontur und negativem Raum und evoziert sowohl die Verletzlichkeit als auch die Stärke der Figur.
Gedruckt auf Velinpapier und im Format 15 x 11 Zoll (38,1 x 27,9 cm). Beschriftung: Unsigniert und nicht nummeriert, wie ausgegeben. Aus dem Folio Derriere le Miroir, Nr. 250, Hommage a Aime et Marguerite Maeght, 1982. Herausgegeben von Galerie Maeght S.A., Paris; gedruckt von lImprimerie moderne du Lion, Paris, 1982.
Details zum Kunstwerk:
Künstler: Claude Garache (1929-2023)
Titel: Sans titre, aus Hommage a Aime et Marguerite Maeght, Derriere le Miroir, Nr. 250
Medium: Lithographie auf Velinpapier
Abmessungen: 15 x 11 Zoll (38,1 x 27,9 cm)
Beschriftung: Unsigniert und nicht nummeriert, wie ausgegeben
Datum: 1982
Herausgeber: Galerie Maeght S.A., Paris
Druck: lImprimerie moderne du Lion, Paris, 1982
Zustand: Insgesamt gut erhalten, mit altersgemäßem Zustand und mittlerem
Provenienz: Aus Derriere le Miroir, Nr. 250, Hommage a Aime et Marguerite Maeght, 1982
Auszug aus dem Folio (übersetzt aus dem Französischen):
Diese Sonderausgabe von Derriere le Miroir wurde von Aime Maeght im Herbst 1980 konzipiert und gestaltet. Er sah die Veröffentlichung als ein Fest an, mit dem Künstler und Schriftsteller, die seit 1946 veröffentlicht wurden, in Verbindung gebracht werden sollten. Francois Chapon, Präsident des Reverdy-Komitees, wurde ausgewählt, um die Präsentation zu verfassen. Die Ausgabe Nr. 250 wurde schließlich eine Hommage an Aime und Marguerite Maeght, die 1981 bzw. 1977 verstorben sind. Vierundzwanzig Künstlerinnen und Künstler haben sich bereit erklärt, Originalgrafiken für diese Ausgabe zu schaffen, die ein vollständiges Inhaltsverzeichnis aller Ausgaben und Textauszüge von zweiunddreißig Autorinnen und Autoren enthält. Beendeter Druck am II. Juni MCMLXXXII auf den Pressen der lImprimerie moderne du Lion, Paris. Die CL-Exemplare wurden auf Arches Vellum gedruckt und von I bis CL nummeriert, wobei zusätzliche nicht-kommerzielle Exemplare die Originalausgabe bilden.
Zusätzliche Hinweise (Auszug aus Christies, New York):
Die Lebensdauer von Derriere le Miroir betrug fünfunddreißig Jahre, beginnend im Jahr 1946 unter Aime Maeght, dessen Galerie ein Jahr zuvor eröffnet wurde. Die als Collaboration zwischen Künstlern und Dichtern konzipierte Serie umfasste Originallithografien und -drucke von modernen Meistern wie Braque, Matisse, Chagall, Leger, Bonnard, Chillida und Garache. Obwohl die ersten Ausgaben nur einen begrenzten kommerziellen Erfolg hatten, etablierte Derriere le Miroir bald ein dauerhaftes Format, das feinen Farbdruck und kritischen Text kombinierte und zu einem entscheidenden Dokument der europäischen Nachkriegskunst wurde. Die Ausgabe Nr. 250, die durch Maeghts Tod verzögert wurde, erschien 1982 als Hommage an die Maeghts und an fünfunddreißig Jahre künstlerischer Freundschaft. Damit ging eine außergewöhnliche Ära im Kunstverlagswesen zu Ende.
Über den Künstler:
Claude Garache (1929-2023) war ein französischer Maler, Bildhauer, Illustrator und Graveur, der für seine unermüdliche Hingabe an den weiblichen Akt als zentrales Motiv bekannt war. Seine minimalistischen Kompositionen, die oft in einer einzigen Farbe ausgeführt sind - vor allem ein tiefes, intensives Rot auf Weiß - vermitteln sowohl Verletzlichkeit als auch Stärke. Mit Hilfe von Linien, Gesten und negativem Raum versuchte Garache, die Essenz von Form und Emotion ohne Ornamente auszudrücken.
Der 1929 in Paris geborene Garache studierte zwischen 1949 und 1959 Bildhauerei und Zeichnung bei Robert Coutin und arbeitete in den Ateliers von Andre Lhote und Fernand Leger. Er verbrachte auch einige Zeit bei Alberto Giacometti und im Bildhaueratelier der Ecole nationale superieure des Beaux-Arts. Seine frühen Reisen durch Europa, den Nahen Osten und die Vereinigten Staaten bereicherten sein Verständnis von Form und Bewegung. 1955 fungierte er als künstlerischer Berater des Regisseurs Vincente Minnelli bei den Dreharbeiten zu Lust for Life und schuf später Skulpturen für den berühmten Film LAnnee derniere a Marienbad (1961) von Alain Resnais.
Im Laufe seiner Karriere entwickelte Garache eine einzigartige Bildsprache, die sich durch klare Linien, kontrollierte Intensität und ein tiefes Einfühlungsvermögen für die menschliche Figur auszeichnet. Seine Werke sind in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten und wurden auf zahlreichen Ausstellungen in Frankreich und auf internationaler Ebene gezeigt.
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