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Richard LindnerRichard Lindner - seltene 1960er Pop-Offsetlithographie Kunstmuseum Berkeley Signiert/N1969
1969
879,14 €
Angaben zum Objekt
Farblithografie mit Offsetbeschriftung
Auf der Vorderseite mit Bleistift signiert und nummeriert 129/200
Ungerahmt
Diese signierte limitierte Auflage wurde anlässlich der Einzelausstellung von Richard Lindner im University Art Museum in Berkeley vom 17. Juni bis 27. Juli 1969 veröffentlicht. Es stammt aus der signierten und nummerierten Auflage von 200 Exemplaren; separat gab es eine unsignierte Posterausgabe.
RICHARD LINDNER BIOGRAPHIE
Das Leben des Malers Richard Lindner, eines gebürtigen Deutschen und adoptierten Amerikaners, ist für sein Gesamtwerk von besonderer Bedeutung. Geboren als Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer amerikanischen Mutter, verbrachte Lindner seine Jugend in Nürnberg, der Stadt Dürers, und absolvierte eine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie in München. In seinen prägenden Jahren beeindruckte ihn besonders der Besuch der Sammlung von Gemälden psychisch Kranker, die der Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn an der Universität Heidelberg zusammengetragen hatte.
In den Jahren 1927 und 1928 lebte Lindner in Berlin, wo er die Entwicklung der Neuen Sachlichkeit miterlebte, eine Bewegung, die seine gesamte spätere Malerei unauslöschlich prägte. 1929 kehrte er nach München zurück, wo er seine Klassenkameradin Elisabeth Schülein heiratete und als künstlerischer Leiter des bedeutenden Verlagshauses Knorr
Hirth zu arbeiten begann. Als Hitler an die Macht kam, verließ Lindner, wie so viele andere deutsche Juden, seine Heimat und ging nach Paris, wo er bis 1939 als Grafiker arbeitete.
1941 emigrierte Lindner in die Vereinigten Staaten und ließ sich in New York nieder, wo er begann, Illustrationen für die Zeitschriften Fortune, Vogue und Harper's Bazaar beizusteuern und bald zum angesagtesten Grafikdesigner wurde. Obwohl er 1948 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, fühlte sich Lindner nie ganz als Amerikaner, obwohl er sich als New Yorker fühlte. Gerade in New York begann er 1952, vergleichsweise spät, mit der Malerei. Der freie und kosmopolitische Lebensstil der legendären amerikanischen Stadt weckte sein künstlerisches Talent, und die Themen seiner Bilder - Gangster, Prostituierte oder Menschen aus Theater, Zirkus oder Music Hall - wurden von der Unterwelt rund um den Times Square inspiriert oder der amerikanischen Massenkultur entnommen. In einer Zeit, in der der Abstrakte Expressionismus in aller Munde war, ging Lindners Malerei gegen den Strom und blieb stets auf Distanz. Seine Bildsprache aus leuchtenden Farben und breiten Farbflächen sowie seine urbanen Themen machen ihn zu einem Vorreiter der amerikanischen Pop Art. Gleichzeitig verdankt er den kritischen Ton seiner Bilder dem Einfluss europäischer Kunstbewegungen wie der Neuen Sachlichkeit und Dada. Seine erste Ausstellung fand erst 1954 statt, als er bereits über fünfzig war, und interessanterweise in der Betty Parsons Gallery in New York, einem Ort, der mit den amerikanischen Expressionisten in Verbindung gebracht wurde. Er heiratete 1969 erneut; seine zweite Frau Denise Kopelman war eine junge französische Kunststudentin. Kurz darauf begannen die Lindners, die Hälfte des Jahres in Paris zu verbringen. In den 1970er Jahren begann er, für seine Arbeit Anerkennung zu finden.
-Mit freundlicher Genehmigung des Nationalmuseums Thyssen-Bornemisza, Madrid, Spanien
- Schöpfer*in:Richard Lindner (1901-1978, Amerikanisch)
- Entstehungsjahr:1969
- Maße:Höhe: 77,47 cm (30,5 in)Breite: 58,42 cm (23 in)
- Medium:
- Bewegung und Stil:
- Zeitalter:
- Zustand:leichte Behandlung an den Kanten, sonst gut.
- Galeriestandort:New York, NY
- Referenznummer:1stDibs: LU1745217485612
Richard Lindner
Richard Lindner (1901 - 1978) war ein deutsch-amerikanischer Maler. Lindners Mutter war Inhaberin eines Geschäfts für maßgefertigte Korsetts, und Richard Lindner wuchs an der Kunstgewerbeschule (seit 1940 Akademie der Bildenden Künste) auf und studierte dort. Von 1924 bis 1927 lebte er in München und studierte dort ab 1925 an der Kunstakademie. 1927 zog Lindner nach Berlin und blieb dort bis 1928, als er nach München zurückkehrte, um künstlerischer Leiter eines Verlags zu werden. Er blieb bis 1933 in München und war dann gezwungen, nach Paris zu fliehen. In Paris engagiert sich Lindner politisch, sucht den Kontakt zu französischen Künstlern und verdient seinen Lebensunterhalt als Gebrauchsgrafiker. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 wurde er interniert und diente später in der französischen Armee. 1941 zog Lindner in die Vereinigten Staaten und arbeitete in New York City als Illustrator für Bücher und Zeitschriften. Dort knüpfte er Kontakte zu New Yorker Künstlern und deutschen Emigranten wie Albert Einstein, Marlene Dietrich und Saul Steinberg. Im Jahr 1948 wurde Lindner amerikanischer Staatsbürger. Lindner unterrichtete unter anderem am Pratt Institute, Brooklyn, an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Yale University School of Art and Architecture. Seine Gemälde bedienten sich häufig der sexuellen Symbolik der Werbung und untersuchten die Definition von Geschlechterrollen in den Medien.
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