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15th century Italian school
The Entombment of Christ

11.717,88 €

Angaben zum Objekt

Italienische Schule des 15. Jahrhunderts The Entombment of Christ 15. Jahrhundert Öl auf Platte Bildgröße: 18 x 19 3/4 Zoll (45,7 x 50,2 cm) Geschnitzter und gestanzter Rahmen aus vergoldetem Holz Provenienz: Der Nachlass von Dr. J. Clayton Davie Die Grablegung Christi ist eine der bedeutendsten Szenen der italienischen religiösen Kunst, die sich durch eine ausgeprägte Bildsprache und die Konzentration auf die Gefühle der Beteiligten auszeichnet. Wie in anderen, ähnlichen Gemälden dieser Zeit üblich, spielt sich diese Szene im Freien ab, wobei im Hintergrund eine ummauerte Stadt und zwei Berge zu sehen sind. Die Figuren, die den leblosen Körper Christi stützen, sind diejenigen, die am stärksten mit der Grablegung assoziiert werden: Maria Magdalena hält einen Teil des Leichentuchs dicht an Jesu Kopf, die andere Hand dicht an ihr Herz gepresst; Maria von Bethanien steht daneben, ihr Blick wendet sich direkt an den Betrachter und bezieht ihn in die Szene mit ein; Johannes der Evangelist, der geliebte Jünger, scheint seinen Blick nicht von der erbarmungswürdigen Szene vor ihm losreißen zu können, als er hilft, Jesu Leichnam in den Sarkophag zu legen; die Jungfrau Maria wiegt ihren Sohn mit beiden Armen, will ihn nicht loslassen und drückt eine seiner Hände zum Kuss an ihren Mund; Joseph von Arimathäa steht im Vordergrund des Gemäldes, in seine teuren Gewänder gekleidet, und stützt sanft den Körper Jesu in der Nähe seiner Wunde von der Heiligen Lanze; Nikodemus kniet trotz seines Alters nieder, um die blutigen Füße Jesu vorsichtig in sein Grab zu legen. Im Gegensatz zu einigen Szenen der Grablegung, die die Figuren in Momenten extremer Emotionen zeigen, hat der Meister dieses Gemäldes seinem Werk eine wesentlich düsterere Note verliehen. Die Sorgfalt, mit der Nikodemus und Joseph von Arimathäa mit dem Leichnam Jesu umgehen, zeigt ihren Respekt vor ihm, während die Unfähigkeit des Evangelisten Johannes, den Blick vom Leichnam abzuwenden, sein Entsetzen über das, was er vor sich sieht, ausdrückt. Die Reaktion der Jungfrau Maria, ungewöhnlich subtil, ist vielleicht die herzzerreißendste - ein letzter Kuss für ihren Sohn, der in einem viel zu jungen Alter auf wahrhaft barbarische Weise gestohlen wurde. Diese Geste erinnert den Betrachter - sowohl den modernen als auch den zeitgenössischen Betrachter des Gemäldes - daran, dass Jesus ein Mensch war und nicht nur der Sohn Gottes, sondern auch der Sohn einer jungen Frau namens Maria. Während sich diese eindringliche Szene abspielt, begegnet Maria von Bethanien dem Blick des Betrachters, bezieht ihn direkt in die Erzählung ein und appelliert an seine Frömmigkeit und Hingabe. Auch die Komposition und die Technik des Gemäldes sind hervorragend. Das Grab, das dem Betrachter zugewandt ist und ein klaffendes schwarzes Loch enthält, ist verkürzt dargestellt, um die rückläufige Perspektive zu verdeutlichen. Das Grabtuch und die schlaffe Hand Jesu werfen Schatten auf die ansonsten glänzende Steinoberfläche, wobei der Meister dieser Szene Bereiche der Beleuchtung in einem strahlenden Weiß darstellt. Die Wunden Jesu sind verstörend realistisch dargestellt und unterstreichen das Pathos der Szene. Die vergoldeten Heiligenscheine der Figuren in der Szene sind wunderschön und zart und lassen auf einen Künstler schließen, der die Beizvergoldung beherrschte. Die goldenen Heiligenscheine spiegeln das Gold des Umhangs von Joseph von Arimathäa wider, ein Kleidungsstück, das den Reichtum der Figur zeigt. Trotz seiner Üppigkeit hat der Künstler dafür gesorgt, dass es die Szene nicht überschattet, indem er die Farbe des Gewandes auf den Sarkophag und die Kleidung des Nikodemus abgestimmt hat. Der gelbe Ärmel von Nikodemus' Tunika - mit prächtigen Falten um den Ellbogen - bildet einen optischen Puffer zum Gold des Umhangs von Joseph von Arimathäa. Durch diese sorgfältige Auswahl hat der Meister dieses Werkes dafür gesorgt, dass die Szene ihre Düsternis und ihren Sinn für Frömmigkeit bewahrt und gleichzeitig ästhetisch ansprechend bleibt.
  • Schöpfer*in:
    15th century Italian school (1400 - 1499, Italienisch)
  • Maße:
    Höhe: 45,72 cm (18 in)Breite: 50,17 cm (19,75 in)
  • Medium:
  • Zeitalter:
  • Zustand:
  • Galeriestandort:
    London, GB
  • Referenznummer:
    1stDibs: LU52417445312

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