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Bruno Krauskopf
Ölgemälde des deutschen Expressionismus Bruno Krauskopf Kubistische Café-Szene

8.246,81 €

Angaben zum Objekt

Bruno Krauskopf (Deutschland, 1892-1960) Freiluft-Restaurant-Bar-Café-Szene Öl auf Leinwand Abmessungen: Rahmen: H 34 in W 44 in. Segeltuch: H 30-1/2 Zoll. W 40 in. Handsigniert B Krauskopf unten rechts Provenienz: Geschenk des Künstlers an den Vater des Besitzers. Verkauft in Moderne und Zeitgenössische Kunst: Einschließlich Eigentum aus dem Nachlass von Vera G. List Sotheby's New York. 12. Februar 2004 Los 51. Bruno Krauskopf (geboren 1892 in Marienburg, Westpreußen, gestorben 1960 in West-Berlin) war ein deutscher Maler und Grafiker. Im Alter von vierzehn Jahren begann Bruno Krauskopf eine Lehre als Chromolithograph in Berlin, die bis 1908 dauerte. Von 1910 bis 1915 studierte er am Königlichen Kunstgewerbemuseum in Berlin bei Emil Doepler. Bereits 1912 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Casper in Berlin. Ab 1914 bildete er eine Ateliergemeinschaft mit Wilhelm Kohlhoff und Harry Deierling und stellte seine Werke auf der Großen Berliner Kunstausstellung aus. Zwischen 1913 und 1916 schuf er sein grafisches Werk, das aus Lithografien, Holzschnitten und Linolschnitten besteht. Von 1914 bis 1916 diente er als Soldat im Elsass und in Russland. Er war ein aktiver Künstler in der Jazz-Ära der Weimarer Republik. Krauskopf wurde Mitglied der Freien (Berliner) Sezession (einer Gruppe, der führende Künstler der Moderne wie Max Liebermann, Käthe Kollwitz, Otto Mueller, Max Beckmann und Karl Schmidt-Rottluff angehörten), die sich für den Expressionismus und andere avantgardistische Stile gegen die traditionelle Kunst einsetzte und bis in die frühen 1920er Jahre progressive Ausstellungen förderte. im Jahr 1916 und blieb von 1917 bis 1933 Mitglied der Berliner Sezession. Dort war er auch Mitglied des Vorstands und der Jury und nahm an Ausstellungen teil. In dieser Zeit schuf er zahlreiche Illustrationen für Bücher von Tolstoi, Dostojewski, Eulenberg und Reisiger. Ab 1918 war er auch Mitglied der Novembergruppe. (eine prominente Gruppe von deutschen expressionistischen Künstlern und Architekten. Die Gruppe wurde von Max Pechstein und César Klein geleitet. Der Künstlergruppe schlossen sich italienische Futuristen, wichtige DADA-Künstler sowie bedeutende Bauhaus-Mitglieder an. Sie enthielt Elemente des Kubismus, Futurismus und Expressionismus. Zu den Mitgliedern gehörten die Künstler Hannah Höch, Hilla Rebay, Otto Dix, George Grosz, Raoul Hausmann, John Heartfield, Rudolf Schlichter und Georg Scholz. Ludwig Mies van der Rohe übernahm den Vorsitz des Vereins. In den frühen 1920er Jahren wandelt sich sein Malstil vom Expressionismus zum Impressionismus. Die Farben wurden frischer und leuchtender. Zwischen 1923 und 1933 unternahm Krauskopf mehrere Studienreisen nach Frankreich, Polen, Italien und in die Schweiz. Neben seiner Malerei illustrierte Krauskopf verschiedene Bücher, entwarf Filmsets für die UFA und schuf Kostüm- und Bühnenbilder für Film und Theater. 1933 wurden seine Werke von der NS-Regierung als "entartete Kunst" denunziert, woraufhin er noch im selben Jahr nach Norwegen emigrierte. Im Rahmen der bundesweiten konzertierten Aktion gegen "Entartete Kunst" wurden 1937 zehn Gemälde von Krauskopf in der Stadt Berlin, in der Nationalgalerie (Kronprinzenpalais) Berlin, im Kupferstichkabinett Berlin, in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, im Städelschen Kunstinstitut und in der Städtischen Galerie Frankfurt/Main sowie im Kaiser-Wilhelm-Museum Krefeld beschlagnahmt. Krauskopf ließ sich in Stavanger nieder. Nach 1940, als Norwegen von Deutschland besetzt wurde, lebte er im Untergrund. Am 12. Mai 1945 wurde er von der norwegischen Polizei der Spionage für Deutschland beschuldigt, für zehn Wochen inhaftiert und sein gesamtes Vermögen beschlagnahmt. Nachdem er 1948 zum unerwünschten Ausländer erklärt und sein gesamter Besitz vom norwegischen Staat beschlagnahmt worden war, wanderte er mit seiner zweiten Frau nach New York aus. Mit der Unterstützung von George Grosz knüpft er erste Kontakte zur New Yorker Kunstszene. 1957 kehrte er für einige Zeit nach Berlin zurück, und 1959 schloss er sein New Yorker Studio und zog nach West-Berlin. Auszeichnungen 1919 und 1920 Preis der Berliner Sezession Wertheim-Preis, Berlin Preis der Stadt Bordeaux Günter-Wagner-Preis, Deutscher Künstlerbund , verliehen vom Kunstverein Hannover 1923 Großer Preußischer Kunstpreis 1930 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg 1934 Museumspreis der Stadt Stavanger Ausgewählte Ausstellungen Zwischen 1919 und 1933: Ausstellungen in der Kestner-Gesellschaft, Hannover; Akademie der Künste, Berlin; Ausstellung im Internationalen Haus, Berlin 1932 Ausstellung in der Galerie Hartberg, Berlin 1933 Ausstellung in der Galerie Flechtheim, Berlin 1933 Hannover, Künstlerhaus ("101. Große Frühjahrsausstellung" des Kunstvereins Hannover) 1934 Ausstellung im Kunstverein von Stavanger 1935 Ausstellung in der Blomquist Gallery, Oslo Ausstellungen in Stavanger, Oslo, Bergen, Haugesund und Kristiansand von 1936 bis 1940 Nach 1945 fanden zahlreiche Ausstellungen in den USA, der Bundesrepublik Deutschland, West-Berlin, der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR statt: u.a. Galerie Weyhe, New York; Galerie Feigl, New York; Whitney Museum, New York; Carnegie International Exhibition Center, Pennsylvania Academy of Fine Arts, Pittsburgh; Richmond and Art Center Des Moines, Iowa; Städtisches Museum Mönchengladbach; Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf. 1957 Ausstellungen in der Kunsthalle Bremen, im Kunstamt Berlin-Wilmersdorf und im Kunstverein Karlsruhe. Posthume Ausstellungen 1972 Gedenkausstellung im Rathaus von Berlin-Charlottenburg 1981 Ausstellung in der Galerie Michael Haas, Berlin 1985 Ausstellung Kunstforening Stavanger 1991 Ausstellung in der Galerie Norbert Blaeser 1992 Wanderausstellungen in Norwegen anlässlich seines 100. Geburtstages, eine Ausstellung in der Kunsthalle Darmstadt unter dem Motto: Ich lebe noch und male weiter, und in der Galerie Abercron, München. 1999 Ausstellung: Vier Künstler der verlorenen Generation in der Blaeser Gallery 2002 Stationen eines Malers aus Westpreußen im Westpreußischen Landesmuseum Münster 2005 Norbert Blaeser Gallery mit Werken aus dem Nachlass von Krauskopf Literatur Hans Sahl : Bruno Krauskopf. In: Die Kunst und das schöne Heim. Margareta Friesen: Bruno Krauskopf (1892-1960) "Ich male noch und lebe weiter". Galerie Margareta Friesen Dresden 1992, Jutta Fethke: Bruno Krauskopf (1892-1960) Marienburg-Berlin-Stavanger-New York. Stationen eines Malers aus Westpreußen. Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum, Münster 2003 Rainer Zimmermann : Ausdrucksstarker Realismus: Die Malerei der verlorenen Generation . Hirmer, Berlin 1994
  • Schöpfer*in:
    Bruno Krauskopf (1892 - 1960)
  • Maße:
    Höhe: 86,36 cm (34 in)Breite: 111,76 cm (44 in)
  • Medium:
  • Bewegung und Stil:
  • Zeitalter:
  • Zustand:
  • Galeriestandort:
    Surfside, FL
  • Referenznummer:
    1stDibs: LU38217519082

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