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Eduardo RocaFragmento
8.626,50 €Einschließlich MwSt.
Angaben zum Objekt
Geboren am 8. Oktober 1973 in Almería, lebt und arbeitet in Wien.
Arbeit
Seit Beginn seiner Karriere bewegt sich Roca mit einem hohen Maß an technischem Können, einem Gespür für Licht und Farbe in den - auf den ersten Blick - klassischen Genres Landschaft, Stillleben und Porträt, wobei Landschaften den Großteil seines Oeuvres ausmachen. Man merkt schnell, dass die technischen Fähigkeiten des Künstlers ein Motor für ständige Weiterentwicklung sind: Roca perfektioniert die Wahl des Ausschnitts, die Auswahl und Reduktion der Farbpalette, das Licht als Gestaltungsfaktor und lässt sich immer wieder auf die unmittelbare Erfahrung urbaner Situationen ein. Roca stellt das Genre Landschaft als solches in Frage, indem er Sujets wählt und künstlerisch auflädt, die auf den ersten Blick nichts mit einer Landschaft zu tun haben, wie etwa Fabrikgelände oder Baustellen. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung und zugleich der Wendepunkt zu den imaginären Landschaften sind Variationen, die er von einem Motiv malt und zu einem Gesamtwerk zusammenfügt, wie die "Variaciones" in dieser Ausstellung. 25 Ansichten eines unscheinbaren - realen - Hauses ergeben ein beeindruckendes Ensemble und zeigen in konzentrierter Form die Möglichkeiten des Ausdrucks und der künstlerischen Überhöhung, die ein auf den ersten Blick banales Motiv erfahren kann. Das hat nichts mit einer Landschaft im herkömmlichen Sinne zu tun.
Diese Vervielfältigung kann nicht mehr gesteigert werden, und Roca beginnt in seiner ganzen Radikalität, seine Landschaften als Ganzes zu gestalten und damit zu reduzieren. Das Ergebnis sind meist weite, menschenleere Landschaften mit einem mystischen Licht, der Versuch, sie zwanghaft zu verorten, muss scheitern. Da die Landschaften konstruiert sind, ist nichts an ihnen zufällig: Es gibt keine Menschen. An sie erinnern nur die Gebäude, aber viel mehr noch ihre Überreste, die ein morbides Gefühl erzeugen und den Betrachter in die Rolle eines späten Überlebenden zwingen. Die Leere trügt jedoch, denn es ist der Betrachter, der die Szenen beleben und erleben soll, und dazu sind die Werke eindeutig aufgefordert.
Roca nutzt die fast gottgleiche Freiheit, Landschaften von meist ungewöhnlicher Weite und Tiefe zu schaffen. Tiefe Horizonte verstärken die Wirkung, ebenso wie ein oft gleißendes Licht, das die Herkunft des Künstlers verrät. Die Bühne ist geschaffen, die Eroberung überlässt er anderen.
- Schöpfer*in:Eduardo Roca (1973, Spanisch)
- Maße:Höhe: 181 cm (71,26 in)Breite: 112 cm (44,1 in)
- Medium:
- Zeitalter:
- Rahmen:Rahmenoptionen verfügbar
- Zustand:
- Galeriestandort:Wien, AT
- Referenznummer:1stDibs: LU1782216553272
Eduardo Roca
Eduardo Roca wurde am 8. Oktober 1973 in Almería geboren. Er studierte an der Universität der Schönen Künste in Granada und lebt und arbeitet seit 2009 in Wien. Seit Beginn seiner Karriere bewegt sich Roca mit einem hohen Maß an technischem Können, einem Gespür für Licht und Farbe in den - auf den ersten Blick - klassischen Genres Landschaft, Stillleben und Porträt, wobei Landschaften den Großteil seines Oeuvres ausmachen. Man merkt schnell, dass die technischen Fähigkeiten des Künstlers ein Motor für ständige Weiterentwicklung sind: Roca perfektioniert die Wahl des Ausschnitts, die Auswahl und Reduktion der Farbpalette, das Licht als Gestaltungsfaktor und lässt sich immer wieder auf die unmittelbare Erfahrung urbaner Situationen ein. Roca stellt das Genre Landschaft als solches in Frage, indem er Sujets wählt und künstlerisch auflädt, die auf den ersten Blick nichts mit einer Landschaft zu tun haben, wie etwa Fabrikgelände oder Baustellen. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung und zugleich der Wendepunkt zu den imaginären Landschaften sind Variationen, die er von einem Motiv malt und zu einem Gesamtwerk zusammenfügt, wie die "Variaciones" in dieser Ausstellung. 25 Ansichten eines unscheinbaren - realen - Hauses ergeben ein beeindruckendes Ensemble und zeigen in konzentrierter Form die Möglichkeiten des Ausdrucks und der künstlerischen Überhöhung, die ein auf den ersten Blick banales Motiv erfahren kann. Das hat nichts mit einer Landschaft im herkömmlichen Sinne zu tun. Diese Vervielfältigung kann nicht mehr gesteigert werden, und Roca beginnt in seiner ganzen Radikalität, seine Landschaften als Ganzes zu gestalten und damit zu reduzieren. Das Ergebnis sind meist weite, menschenleere Landschaften mit einem mystischen Licht, der Versuch, sie zwanghaft zu verorten, muss scheitern. Da die Landschaften konstruiert sind, ist nichts an ihnen zufällig: Es gibt keine Menschen. An sie erinnern nur die Gebäude, aber viel mehr noch ihre Überreste, die ein morbides Gefühl erzeugen und den Betrachter in die Rolle eines späten Überlebenden zwingen. Die Leere trügt jedoch, denn es ist der Betrachter, der die Szenen beleben und erleben soll, und dazu sind die Werke eindeutig aufgefordert. Roca nutzt die fast gottgleiche Freiheit, Landschaften von meist ungewöhnlicher Weite und Tiefe zu schaffen. Tiefe Horizonte verstärken die Wirkung, ebenso wie ein oft gleißendes Licht, das die Herkunft des Künstlers verrät. Die Bühne ist geschaffen, die Eroberung überlässt er anderen.
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Von Eduardo Roca
Seit Beginn seiner Karriere bewegt sich Roca mit einem hohen Maß an technischem Können, einem Gespür für Licht und Farbe in den - auf den ersten Blick - klassischen Genres Landschaft...
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