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Hans ThomaChristus mit Dornenkrone / - Sehender Blick -1902
1902
3.500 €Einschließlich MwSt.
Angaben zum Objekt
Hans Thoma (1839 Bernau - 1924 Karlsruhe), Christus mit Dornenkrone, 1902. Reliefplatte aus Messing in Niello-Technik mit erhabenen Partien, 38 cm x 40 cm. Monogrammiert und datiert "hTh 1902" unten rechts.
- Teilweise verfärbt, sonst ausgezeichneter Zustand
- Sehender Blick -
Christus schaut uns aufmerksam an und gleichzeitig durch uns hindurch. Die Dornenkrone und die Blutstropfen heben sich deutlich ab und lassen den Schmerz greifbar und unmittelbar präsent erscheinen. Mit dem Schmerz ist der Blick Christi über sich selbst hinausgewachsen, so dass der menschgewordene Gott - wie sein Vater - nun alles zu sehen scheint. Zugleich zeugt die fesselnde Kraft seines rätselhaften Blicks von seiner Wirksamkeit. Das frontal dargestellte Antlitz Christi bildet das Zentrum des Gemäldes, das durch sein fast quadratisches Format hervorgehoben wird. Von ihm gehen Strahlen göttlichen Lichts in alle Richtungen aus und verwandeln das Messing in einen goldenen Hintergrund. Christus gewinnt eine ikonische Zeitlosigkeit, die sein Gesicht zu einem Archetyp seiner selbst macht, der jedoch dank der fließenden Blutstropfen und der filigranen, scheinbar greifbaren Haare und Bärte, die an Albrecht Dürers Self-Portrait als Christus erinnern, sehr real erscheint.
Hans Thoma, dem die Wiederbelebung der sakralen Kunst ein wichtiges Anliegen war, stellt sich hier der wohl größten künstlerischen Herausforderung: der Darstellung des Antlitzes Christi, das sowohl göttlich als auch menschlich ist, und es gelingt ihm, beide Aspekte anschaulich zu machen.
Der Bildteller entstand im Zusammenhang mit der Mitbegründung der Staatlichen Majolika-Manufaktur in Karlsruhe durch Hans Thomas. Er ist ein einzigartiges Kunstwerk und gleichzeitig das Vorbild für seine handwerkliche Reproduktion. Die Reliefplatte zeugt auch von Hans Thomas' Bestreben, ständig neue künstlerische Medien zu erforschen und deren kreatives Potenzial auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund ist die Relieftafel eine Synthese aus Skulptur und Druckgrafik.
Über den Künstler
Nachdem er seine Lehre als Lithograph, Maler und Uhrmacher nicht abgeschlossen hatte, bildete sich Hans Thoma als Autodidakt zum Maler aus. Im Jahr 1859 erhielt er ein Stipendium an der Karlsruher Kunstschule, wo er Schüler von Wilhelm Schirmer und Ludwig Des Coudres wurde. Nach seinem Studienabschluss 1866 verbrachte Thomas einige Zeit in Basel und Düsseldorf. Er lernte Otto Scholderer kennen, mit dem er 1868 nach Paris reiste. Dort war er von der Kunst Gustave Courbets und der Schule von Barbizon beeindruckt. Nachdem seine Werke vom Karlsruher Kunstverein abgelehnt wurden, zog Thomas 1870 nach München, wo er dem Leibl-Kreis nahe stand. Wilhelm Trüber arbeitete eine Zeit lang in Thomas' Studio in München. Im Jahr 1874 unternimmt er mit dem Maler Albert Lang die erste einer Reihe von Reisen nach Italien, wo er Hans von Marées und Adolph von Hildebrand kennenlernt und sich mit Arnold Böcklin anfreundet, dessen Kunst Thoma nachhaltig beeindruckt. Nach seiner Rückkehr nach München wurde Thoma Schüler von Cella Berteneder, die er 1877 heiratete.
Auf Einladung des Kunstsammlers Charles Minoprio reiste Thomas 1879 nach England. Im Laufe der Jahre erwarb Minoprio mehr als 60 Ölgemälde von Thomas und organisierte 1884 in Liverpool die erste Ausstellung seiner Kunst im Ausland. Thomas hatte seit 1878 in Frankfurt gelebt. Im folgenden Jahr organisierte der Frankfurter Kunstverein die erste Einzelausstellung seiner Werke. Nach einer Reise in die Niederlande zog Thomas Thoma 1899 nach Kronberg im Taunus, wo die Kronberger Malerkolonie ihren Sitz hatte. Im selben Jahr wurde er zum Professor an der Kunsthochschule Karlsruhe und zum Direktor der Karlsruher Kunsthalle ernannt. 1901 gründete Hans Thoma zusammen mit Wilhelm Süs die Großherzogliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe, für die er fortan Entwürfe lieferte.
Thomas war nun auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Ruhmes. In der 1909 erschienenen Ausgabe von Meyers Großem Konversations-Lexikon wird festgestellt, dass Thoma zu einem der beliebtesten Maler des deutschen Volkes geworden ist. Anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 1919 organisierten Ernst Oppler und Lovis Corinth eine große Feier. Nach Thomas' Tod widmete ihm die Berliner Nationalgalerie 1922 und die Basler Kunsthalle 1924 eine große Ausstellung.
DEUTSCHE VERSION
Hans Thoma (1839 Bernau - 1924 Karlsruhe), Christus mit Dornenkrone, 1902. Reliefplatte aus Messing in Niello-Technik mit erhabenen Partien, 38 cm x 40 cm. Rechts unten mit "hTh 1902" monogrammiert und datiert.
- Teilweise etwas verfärbt, ansonsten in ausgezeichnetem Zustand
- Sehender Blick -
Christus blickt uns eindringlich an und zugleich durch uns hindurch. Die Dornenkrone und die Blutstropfen treten erhaben hervor, womit sich der Schmerz gleichsam materiell verfestigt und unmittelbar präsent wird. Mit dem Schmerz hat sich der Blick Christi transzendiert, so dass der menschgewordene Gott - sein Vater gleich - nun alles zu sehen scheint. Dabei zeugt die Bannkraft des rätselhaften Blickes zugleich von seiner Wirkkraft. Bildfrontal en face dargestellt, bildet Christi Antlitz das vom nahezu quadratischen Format forcierte Zentrum des Bildes, von dem in allen Richtungen Strahlen des göttlichen Lichtes ausgehen, die das Messing in einen Goldgrund verwandeln. Christus gewinnt eine ikonenhafte Überzeitlichkeit, die sein Gesicht in ein Urbild seiner selbst wandelt, das durch die laufenden Blutstropfen und die an Albrecht Dürers Selbstbildnis als Christus gemahnenden filigranen, scheinbar greifbaren Kopf- und Barthaare jedoch ganz real gegenwärtig zu sein scheint.
Hans Thoma, für den die Revitalisierung der Sakralkunst ein ganz wesentliches Moment seines Schaffens gewesen ist, nimmt sich hier der wohl größten künstlerischen Herausforderung an, das Antlitz Christi darzustellen, das gleichermaßen göttlich wie menschlich ist und ihm gelingt es, beide Aspekte eindringlich präsent werden zu lassen.
Die Bildplatte ist im Zusammenhang von Hans Thomas Mitinitiation der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe entstanden. Sie ist ein eigenständiges unikales Kunstwerk und zugleich das Urbild seiner kunsthandwerklichen Vervielfältigung. Die Reliefplatte zeugt zugleich von Hans Thomas Willen, immer neue künstlerische Medien zu erschießen und ihr Gestaltungspotenzial auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund ist die Reliefplatte eine Synthese von Skulptur und Druckgraphik.
für Künstler
Nachdem er Lehren als Lithograph, Anstreicher und Uhrschildmaler abgebrochen hatte, bildete sich Hans Thoma autodidaktisch als Kunstmaler. Dies brachte ihm 1859 ein Stipendium für die Kunstschule in Karlsruhe ein, wo er Schüler von Wilhelm Schirmer und Ludwig Des Coudres wurde. Nach Abschluss des Studiums, 1866, hielt sich Thoma in Basel und Düsseldorf auf. Er lernte Otto Scholderer kennen, mit dem er 1868 nach Paris reiste. Dort beeindruckten ihn die Kunst Gustave Courbets und die Schule von Barbizon. Nach der Ablehnung seiner Werke im Karlsruher Kunstverein wurde Thoma 1870 in München ansässig, wo er dem Leibl-Kreis nahestand. In München arbeitete Wilhelm Trüber zeitweise in Thomas Atelier. 1874 erfolgte zusammen mit dem Maler Albert Lang die erste einer Reihe von Italienreisen, auf der er Hans von Marées und Adolph von Hildebrand kennenlernte und mit Arnold Böcklin Freundschaft schloss, dessen Kunst Thoma nachhaltig beeindruckte. Nach seiner Rückkehr nach München wurde Cella Berteneder Thomas Schülerin, die er 1877 ehelichte.
Auf Einladung des Kunstsammlers Charles Minoprio reiste Thomas 1879 nach England. Im Laufe der Jahre erwarb Minoprio mehr als 60 Ölbilder Thomas und veranstaltete 1884 die erste Auslandsausstellung seiner Kunst in Liverpool. Ab 1878 lebte Thomas in Frankfurt. Im Folgejahr zeigte der Frankfurter Kunstverein die erste Einzelausstellung seiner Werke. Nach einer Reise in die Niederlande zog Thomas 1899 nach Kronberg im Taunus, wo die Kronberger Malerkolonie ansässig war. Im selben Jahr wurde er zum Professor der Karlsruher Kunstschule und zum Direkter der Karlsruher Kunsthalle berufen. 1901 war Hans Thoma mit Wilhelm Süs Gründer der Großherzoglichen Majolika-Manufaktur Karlsruhe, für die er fortan Entwürfe lieferte.
Thomas steht nun auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Ruhmes. Meyers Großes Konversations-Lexikon stellt in der 1909 erschienenen Auflage fest, Thoma sei zu einem Lieblingsmaler des deutschen Volkes geworden. Anlässlich des 80. Geburtstags, 1919, organisierten Ernst Oppler und Lovis Corinth eine große Feierlichkeit. Nachdem Thoma verstorben war, widmete ihm die Berliner Nationalgalerie 1922 und die Basler Kunsthalle 1924 eine große Werkschau.
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Henri Honoré Plé (1853 Paris - 1922 Paris), Der siegreiche David, um 1890. Rotbraun und braun patinierte Bronze mit Geländesockel, montiert auf einem runden Sockel. 62 cm (Gesamthöhe) x 22 cm (Länge) x 22 cm (Tiefe), Gewicht 13,5 kg. Auf dem Sockel signiert "Henri Plé", auf dem Titel-Label bezeichnet "DAVID VAINQEUR SALON DES BEAUX-ARTS" und auf der Rückseite mit der Gießereimarke der "Société des Bronzes de Paris" und dem Buchstaben "B".
- Patina leicht berieben an Orten und mit einem kleinen Kratzer auf dem Rücken, sonst in ausgezeichnetem Zustand für sein Alter
- Die Melancholie des strahlenden Helden -
David stützt sich auf das riesige Schwert, mit dem er den Riesen Goliath erschlug, nachdem er ihn mit einer Schleuder erschlagen hatte. Das Schwert ruht auf seinem riesigen Kopf, der mit seiner langen Mähne und dem Bart selbst im Tod noch eine enorme Kraft ausstrahlt. Aber David sieht auch sehr sportlich aus. Die leichte Drehung seines Oberkörpers zeigt seinen wohlproportionierten Körper aus verschiedenen Blickwinkeln. Er hat eine schlichte, ideale Schönheit, mit der Plé auf den David von Donatello verweist. Wie Michelangelos David (1504) zielt auch seine um 1445 entstandene Bronzeskulptur auf die Darstellung einer idealen Körperlichkeit ab. Donatellos David hingegen wirkt jugendlicher und weist eine gewisse Laszivität auf, die in Plés Werk nicht vorhanden ist. Der französische Künstler unterstreicht die Eleganz des Körpers mit dem langgezogenen Schwert. Auf Goliaths Kopf ruhend, misst er Davids Figur...
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Henri Honoré Plé (1853 Paris - 1922 Paris), Der siegreiche David, um 1890. Rotbraun und braun patinierte Bronze mit Geländesockel, montiert auf einem runden Sockel. 42 cm (Gesamthöhe) x 16 cm (Länge) x 16 cm (Tiefe), Gewicht 5,3 kg. Signiert "Henri Plé" auf dem Sockel, bezeichnet "DAVID VAINQEUR SALON DES BEAUX-ARTS" auf dem Titel-Label und mit der Gießereimarke der "Société des Bronzes de Paris" und der Abkürzung "J.B." auf der Rückseite.
- Patina gelegentlich berieben, mit verstreuten Kratzern und berieben in Orten auf dem Hals, sonst in sehr gutem Zustand für sein Alter
- Die Melancholie des strahlenden Helden -
David stützt sich auf das riesige Schwert, mit dem er den Riesen Goliath erschlug, nachdem er ihn mit einer Schleuder erschlagen hatte. Das Schwert ruht auf seinem riesigen Kopf, der mit seiner langen Mähne und dem Bart selbst im Tod noch eine enorme Kraft ausstrahlt. Aber David sieht auch sehr sportlich aus. Die leichte Drehung seines Oberkörpers zeigt seinen wohlproportionierten Körper aus verschiedenen Blickwinkeln. Er hat eine schlichte, ideale Schönheit, mit der Plé auf den David von Donatello verweist. Wie Michelangelos David (1504) zielt auch seine um 1445 entstandene Bronzeskulptur auf die Darstellung einer idealen Körperlichkeit ab. Donatellos David hingegen wirkt jugendlicher und weist eine gewisse Laszivität auf, die in Plés Werk nicht vorhanden ist. Der französische Künstler unterstreicht die Eleganz des Körpers mit dem langgezogenen Schwert. Auf Goliaths Kopf ruhend, misst er Davids Figur...
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Anbetung der Heiligen Drei Könige / - The Rider of the Sun -
Walter Helbig (1878 Falkenstein - 1968 Ascona), Anbetung der Heiligen Drei Könige, 1918. Handkolorierter Linolschnitt, 30 cm x 22,5 cm (Darstellung), 50 cm x 35 cm (Blattgröße), rechts unten mit Bleistift signiert "W.[alter] Helbig", links unten bezeichnet "Anbetung der Heiligen Drei Könige" und datiert "1918". Darunter eine handschriftliche Widmung "mit herzlichen Weihnachtsgrüßen".
- Papier etwas nachgedunkelt und mit leichten Knickspuren, Reißzweckenlöcher in den Ecken
- Der Reiter der Sonne -
Die "Apokalypse" des Ersten Weltkriegs führte zu einer Rückbesinnung auf die sakrale Kunst. Walter Helbig gehörte zum Kreis der "Brücke" und des "Blauen Reiters". Mit seiner Neuinterpretation religiöser Themen in einer expressionistischen Formensprache prägte Helbig eine avantgardistische neo-sakrale Kunst. Dies kommt symbolisch in der Silhouette des Reiters vor dem sonnenähnlichen gelben Hintergrund zum Ausdruck. Er verweist auf das durch den Blauen Reiter eingeleitete Erwachen, das nun wieder mit dem Heiligen verbunden ist.
Der Reiter und das Pferd "schauen" auf Maria und das Christkind, die das ganze Feld einnehmen. Ihnen gegenüber stehen die drei Könige, von denen der älteste vor Christus kniet und ihm eine goldgefüllte Schatulle anbietet. Die expressionistischen Linien lassen einen Turm entstehen, der sich in die "Sonne" erhebt, so dass das Geschenk zu einer gotischen Kirche geworden ist, die die Hoffnung zum Ausdruck bringt, dass die gefallene Welt im Namen Christi wieder auferstehen wird. Diese Bedeutungsdimension wird durch die magische Wirkung des Farbschemas noch unterstrichen.
Über den Künstler
1895 beginnt Walter Helbig ein Studium an der Dresdner Kunstakademie, wo er sich mit dem späteren Brücke-Künstler Otto Müller anfreundet, mit dem er von 1903 bis 1905 in Dresden lebt. Während seines Studiums in Italien von 1897 bis 1899 lernte er Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand kennen. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er zunächst für Otto Gussmann und malte Kirchen. Von 1905 bis 1909 arbeitete er als freischaffender Maler in Hamburg. 1909 machte Helbig durch die Vermittlung von Otto Müller die Bekanntschaft von Künstlern der "Brücke". Im Jahr 1910 stellte er auf der Gründungsausstellung der Berliner Neuen Sezession" aus. Im selben Jahr zog er in die Schweiz, wo er zusammen mit Hans Arp und Oscar Lüthy den "Modernen Bund" in Weggis gründete, dem auch Cuno Amiet und Giovanni Giacometti angehörten. An der zweiten Ausstellung des "Modernen Bundes" in Zürich 1911 waren neben Künstlern des "Blauen Reiters" auch Henri Matisse und Robert Delaunay vertreten. Im Jahr 1913 reiste Helbig mit Arp und Lüthy nach Paris. Nach der Auflösung des "Modernen Bundes" war Helbig 1914 auf der ersten DADA-Ausstellung in Zürich vertreten. Im Jahr 1919 schloss er sich der Berliner "Novembergruppe" an. Nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs wendet sich Helbig in seinem Werk verstärkt religiösen Themen zu. Wie viele andere Künstler seiner Zeit zog er 1924 aus finanziellen Gründen nach Ascona, wo er sich 1938 einbürgern ließ. Dort gründete er die Künstlervereinigung "Der Große Bär", der auch Marianne von Werefkin...
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