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Donauweibchen, Michael Powolny, Wien Keramik, 1910-1912

3.200 €Einschließlich MwSt.

Angaben zum Objekt

Ovale, geradlinige Deckeldose auf vier Kugelfüßen, mit leicht gewölbtem Deckel mit vollplastischer Figurengruppe: die nackte "Donaujungfrau", die legendäre Donaunixe, umarmt den knienden "Eisernen Mann" in Ritterrüstung auf einer stilisierten, reliefartig geschnitzten Blumenwiese. Weiß glasierter Korpus, Deckel farbig bemalt, Ritterrüstung und Kugelfüße vergoldet. Reliefinschrift am seitlichen Rand des Deckels: DONAUWEIBCHEN UND EISERNER MANN ZUR ERINNERUNG AN DIE KAISERSTADT WIEN" (Donaumädchen und Eisenmann zur Erinnerung an die Kaiserstadt Wien). In der Wiener Mythologie ist das Donaumädchen die Tochter des mächtigen Donaufürsten, der in einem Glaspalast auf dem Grund des Flusses lebt. In einer kalten Winternacht erscheint das Donaumädchen - ein schönes Mädchen in einem schimmernden weißen Gewand mit Seerosen im Haar - zwei Fischern, einem Vater und seinem Sohn, in ihrer Hütte. Sie warnt die Männer vor dem nahenden Tauwetter und einer gewaltigen Flut. Die Fischer vertrauen der Erscheinung, obwohl ihre Hand so kalt wie Eis ist, und verlassen das Dorf rechtzeitig. Die Vorhersage wird wahr: Das Eis bricht und die Häuser werden von den Fluten zerstört. Während der Vater dankbar ist, gerät der junge Fischer (oft Andres genannt) in den Bann der Meerjungfrau. Er kann ihre schöne Stimme nicht vergessen und folgt eines Nachts ihrem betörenden Gesang. Er verschwindet in den Fluten der Donau und wird nie wieder gesehen. Heute gilt die Donaufrau als Symbol für die Ambivalenz der Donau: einerseits als rettende Helferin, die vor Gefahren warnt, andererseits als gefährliche Verführerin, die die Menschen in die Tiefe zieht. Der Eiserne Mann oder Wiener Rathausmann thront als Fahnenträger auf der Spitze des zentralen Rathausturms, 98 Meter über dem Boden. Eine originalgetreue Nachbildung steht heute im Rathauspark. Sie wurde 1882 von dem Kunstschmied Alexander Nehr geschaffen, der eine Rüstung Kaiser Maximilians I. aus dem Jahr 1480 als historische Vorlage verwendete. Modell für seine Rüstung. Die Figur ist 3,4 Meter groß und hat eine Schuhgröße von 63. Der Rathausmann gilt als Symbol für die Freiheit und Unabhängigkeit der Stadt Wien. Von Michael Powolny (1871 - 1954) Heute bescheinigen Kunstexperten Michael Powolny, einer der bedeutendsten Keramikkünstler und Designer des österreichischen Jugendstils zu sein. Powolnys Weggefährten und Nachfolger wurden von ihm maßgeblich beeinflusst, hatte er doch ein für die Wiener Keramikkunst äußerst wichtiges Werk hinterlassen. Powolnys Putten - viele von ihnen im Auftrag der Wiener Keramik (WK) gefertigt - sind bei sachkundigen Jugendstilsammlern sowohl wegen ihrer modellierenden Qualität als auch wegen ihres liebenswerten und unverwechselbaren Aussehens begehrt. Hergestellt von Vienna Ceramics ('Wiener Keramik') Keramik, helles Steingut, glänzende Oberfläche, mehrfarbige Handbemalung, Vergoldung Entworfen ca. 1907, hergestellt 1910-1912 Markierungen: WK mit Trauben - Wiener Keramik / = Vienna Ceramics MP - Signet Michael Powolny Modellnummer 52 Abmessungen: Höhe: 17,5 cm / 6.88 in Breite: 17,0 cm / 6.69 in Bibliographie: - Thomas Arlt / Arthur Weilinger, WIENER KERAMIK / VIENNA CERAMICS Bertold Löffler, Michael Powolny, Werkverzeichnis / Catalog of works, 2018, Wien / Vienna; Seite 66ff, Seite 226, Nummer 52 - Waltraud Neuwirth, Markenlexikon für Kunstgewerbe (3), Wiener Keramik, Modelle 1906-13 / (= Lexikon der Marken für Kunstgewerbe / Wiener Keramik - Modelle 1906-13); Seite 46, Nummer 52 - Elisabeth Frottier, Michael Powolny, Keramik und Glas aus Wien 1900 bis 1950 (= Keramik und Glas aus Wien 1900 bis 1950); Werkverzeichnis ab Seite 193, WV 26, Seite 273 Firmenmarken und Künstlersignaturen. Bedingung: Sehr gut - altersbedingter leichter Abrieb an der Vergoldung
  • Schöpfer*in:
    Michael Powolny (Bildhauer*in)
  • Maße:
    Höhe: 17,5 cm (6,89 in)Breite: 17 cm (6,7 in)Tiefe: 11 cm (4,34 in)
  • Stil:
    Art nouveau (Aus dem Zeitalter)
  • Materialien und Methoden:
  • Herkunftsort:
  • Zeitalter:
    1910–1919
  • Herstellungsjahr:
    1910-1912
  • Zustand:
    Abnutzung dem Alter und der Nutzung entsprechend.
  • Anbieterstandort:
    Vienna, AT
  • Referenznummer:
    1stDibs: LU1014448246542

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