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Kleines ovales Tablett, Manufaktur Antonio Maria Coppellotti, Lodi, um 1750

3.200 €Einschließlich MwSt.

Angaben zum Objekt

Kleines ovales Tablett Antonio Maria Coppellotti Herstellen Lodi, um 1750 Hochfeuerpolychrome Majolika Es misst: 0,79 in Höhe x 9,84 x 8,07 (2 cm x 25 x 20,5) Gewicht: 0,58 lb (266 g) Erhaltungszustand: intakt, kleine Chips. Das kleine Tablett hat eine ovale Form mit einem vierlappigen, gemischtgeschliffenen Rand. Sie ist mit einer schlechten cremeweißen Emaille überzogen, die einige Mängel aufweist. Bei der polychromen Hochfeuerdekoration wurde reichlich rotes armenisches Boluspigment verwendet, und in der Mitte des Brunnens befindet sich eine "luftige" Insel. Es enthält ein Stilleben mit kleinen Birnen, einem Pfirsich, zwei kleinen Erdbeeren und einer Traube schwarzer Weintrauben, auf der eine Wespe ruht. Der Rand ist symmetrisch mit einer Reihe von kleinen blühenden Zweigen mit vier Blättern in den Himmelsrichtungen verziert. Der Saum ist mit kaffeefarbenem Futter versehen. Die Ornamente wurden mit der Schnelligkeit und einer gewissen Naivität ausgeführt, die für einige Werke aus der Manufaktur von Antonio Maria Coppellotti in Lodi um 1750 kennzeichnend zu sein scheinen. Siehe zum Vergleich eine Schale mit gewelltem Rand, die ähnliche stilistische Merkmale aufweist. Dies gilt auch für die beiden nebeneinander angeordneten Tafeln im Katalog der 1995 in Lodi veranstalteten Maiolika-Ausstellung (M. L. Gelmini, in Maioliche lodigiane del '700 (Ausstellungskatalog), Mailand 1995, S. 124 nn. 122-124). Von der Morphologie her kann das kleine Tablett mit den Ovalen in Verbindung gebracht werden, die traditionell der Coppellotti-Manufaktur zugeschrieben werden, wenn auch in einer flacheren Version mit einem flacheren Rand. Ähnlich verhält es sich mit Werken, die sich durch ungewöhnliche Verzierungen auszeichnen, wie das kleine Tablett mit orientalischem Dekor aus der Ausstellung in Lodi 1995 (M. L. Gelmini, in Maioliche lodigiane del '700 (catalogo della mostra di Lodi), Mailand 1995, S. 132 n. 135). Die erste Erwähnung der Familie Coppellotti als Töpfer stammt aus Archivdokumenten, in denen der offizielle Antrag eines unbekannten Giovanni Coppellotti auf Eröffnung einer Maiolica-Fabrik in Lodi im Jahr 1674 verzeichnet ist. Die Fabrik, die sich in der Nähe der Kirche St. Johannes der Täufer befindet. Philip, scheint sofort recht erfolgreich gewesen zu sein. Doch erst 1679, als die Leitung der Fabrik an Antonio Giovanni Maria Coppellotti - den Sohn oder vielleicht Enkel des ursprünglichen Giovanni - überging, erreichte die Produktion ihren Höhepunkt und wurde zum Vorbild für die wichtigsten italienischen Manufakturen jener Zeit, vor allem für die in Venetien und Ligurien. Im Jahr 1728 musste die Fabrik auf Geheiß der Behörden, die die Gefahr von Bränden befürchteten, außerhalb der Stadtmauern umziehen. Die Tätigkeit wurde bis etwa 1750, dem Todesjahr Anton Marias, fortgesetzt und später mit seinem Sohn Bassano Coppellotti unter der Leitung einiger anderer Direktoren wieder aufgenommen, von denen wir zuerst G. Moroni, dann Giulio Berinzaghi und 1771 Pedrinazzi erwähnen. Schließlich ordnete 1787 eine neue Gemeindeverordnung die endgültige Schließung der Manufaktur an. Die in der Anfangszeit hergestellten Maiolika zeichnen sich durch die Verwendung einer dicken, samtigen Emaille aus und weisen Ornamente auf, die von einfarbigem Türkis mit italienischen (Ruinen, Schlösser, Blumen) und französischen Motiven ("rabeschi", ramage) bis hin zu Verzierungen nach Art des chinesischen Porzellans und orientalischer Inspiration reichen. Von besonderer Bedeutung sind die Ornamente von Barockfrüchten, die die erstaunlichen Reliefeffekte zeigen, die durch die Verwendung des "armenischen Bolus" genannten Rottons entstehen. Diese große Vielfalt an Dekoren erschien zwischen 1735 und 1740. Zu diesem Zeitpunkt war neben der Herstellung von Türkis-Monochromen auch die Polychromie in Hochbrandtechnik fest etabliert. Bibliographie: M. L. Gelmini, in Maioliche lodigiane del '700 (Katalog der Ausstellung in Lodi), Mailand 1995
  • Zugeschrieben:
    Antonio Maria Coppellotti (Schöpfer*in)
  • Maße:
    Höhe: 2 cm (0,79 in)Breite: 23 cm (9,06 in)Tiefe: 20,5 cm (8,08 in)
  • Stil:
    Barock (Aus dem Zeitalter)
  • Materialien und Methoden:
  • Herkunftsort:
  • Zeitalter:
    1740-1749
  • Herstellungsjahr:
    Um 1750
  • Zustand:
    Abnutzung dem Alter und der Nutzung entsprechend. Intakt, kleine Chips.
  • Anbieterstandort:
    Milano, IT
  • Referenznummer:
    1stDibs: LU4352248335052

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